Sucht & Sehnsucht – warum Abhängigkeit mehr mit innerem Mangel zu tun hat als mit Willensschwäche

Viele Menschen verbinden Sucht mit Kontrollverlust, Disziplinmangel oder Charakterschwäche.
Doch diese Sicht greift zu kurz. Sucht entsteht fast nie ohne Grund.

Ob Alkohol, Medikamente, Essen, Arbeit, Medien oder Beziehungen – hinter jeder Sucht steht eine Sehnsucht, die unerfüllt geblieben ist.

Was ist Sucht wirklich?

Sucht ist weniger das Problem selbst, sondern oft ein Lösungsversuch:
  • zur Beruhigung
  • zur Betäubung von Gefühlen
  • zur Regulation von Stress
  • zur Flucht vor innerer Leere
Typische Anzeichen von Suchtverhalten sind:
  • Kontrollverlust
  • zunehmende Gewöhnung
  • Schuld- und Schamgefühle
  • innere Leere ohne das Suchtmittel

Warum reiner Verzicht selten dauerhaft hilft

Viele Betroffene kennen diesen Kreislauf:
Vorsätze → Kontrolle → Rückfall → Scham → erneuter Vorsatz

Solange die Sehnsucht hinter der Sucht unbeachtet bleibt, wird das Verhalten immer wieder gebraucht – selbst wenn es schadet.

Sucht verstehen statt verurteilen

Nachhaltige Veränderung beginnt dort, wo nicht mehr gefragt wird:

„Warum bin ich so schwach?“

sondern:

„Was fehlt mir so sehr, dass ich es betäuben muss?“

In einem sicheren, nicht wertenden Rahmen kann diese Frage neue Perspektiven öffnen.

Was bei Sucht wirklich unterstützt

  • ehrliches Hinschauen ohne Schuldzuweisung
  • Verstehen der emotionalen Funktion der Sucht
  • Aufbau innerer Alternativen
  • Stärkung von Selbstregulation und Selbstachtung
Sucht verliert an Macht, wenn die dahinterliegende Sehnsucht gesehen wird.

Fazit

Sucht ist kein moralisches Versagen.
Sie ist oft ein Zeichen dafür, dass etwas Wesentliches im Inneren fehlt.

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