Viele Menschen glauben, ihr Selbstwert müsse sich erst beweisen:
durch Leistung, Anerkennung, Anpassung oder Erfolg. Doch genau dieser Gedanke ist oft der Beginn innerer Erschöpfung.
Selbstwert ist nichts, was man sich verdienen muss.
Was Selbstwert wirklich bedeutet
Selbstwert ist nicht:
- Selbstbewusstsein
- Durchsetzungsfähigkeit
- Ego oder Überlegenheit
Selbstwert bedeutet:
- sich selbst ernst zu nehmen
- die eigene Würde zu spüren
- auch mit Fehlern innerlich stabil zu bleiben
Menschen mit stabilem Selbstwert müssen sich nicht ständig rechtfertigen.
Wie ein schwacher Selbstwert entsteht
Ein niedriger Selbstwert entwickelt sich häufig durch:
- frühe Anpassung
- emotionale Unsicherheit
- Kritik statt Bestätigung
- das Gefühl, „nicht genug“ zu sein
Oft wird später versucht, diesen Mangel durch Leistung oder Kontrolle auszugleichen.
Selbstwert stärken – was wirklich hilft
Nicht positives Denken, sondern:
- innere Klarheit
- realistische Selbstwahrnehmung
- Abgrenzung von äußeren Bewertungen
- Verständnis für die eigene Geschichte
Selbstwert wächst dort, wo man aufhört, sich selbst zu bekämpfen.
Fazit
Selbstwert entsteht nicht im Außen.
Er wächst, wenn wir lernen, uns selbst mit Respekt zu begegnen.








